Liebe Fußballfreunde,
ein Bundesland, drei Fußballverbände, viele Gemeinsamkeiten: Was liegt näher, als projektbezogene verbandsübergreifende Fußball-Zusammenarbeit in Baden-Württemberg? Im Leistungs- und Freizeitsport sowie im Bereich des Ehrenamts hat sich diese Zusammenarbeit bereits bewährt. Warum nicht auch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit? Genau so dachten die Verbandsverantwortlichen aus Baden, Südbaden und Württemberg, als sie vor vier Jahren grünes Licht für ein gemeinsames Verbandsmagazin als Sprachrohr für den Amateurfußball in Baden-Württemberg gaben.
Im Februar 2008 war es dann so weit: Die erste Ausgabe von «im Spiel» lag vor, fand den Weg zu allen Fußballvereinen in Baden-Württemberg. Auf dem Titel waren Stollen mit den Verbandslogos zu sehen – als Zeichen für die Zusammenarbeit bei aller regionalen Eigenständigkeit. Wir im Redaktionsteam hatten nichts anderes im Sinn, als ein Format für die Vereine zu erstellen – mit Themen, die weiterhelfen, berühren oder zum Lachen bringen. Überwiegend positiv war dann auch das Echo, denn mit Inhalten aus dem ganzen Fußball-Spektrum Baden-Württembergs, mit Layout und Aufmachung und obendrein einem außergewöhnlichen Format unterschied sich «im Spiel» von allen anderen Verbands-Publikationen in Deutschland.
Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – steigt Südbaden jetzt aus dem Projekt aus. Nach Rückmeldungen aus den Bezirken hat ein Umdenken im Verband begonnen. Keine Frage: Wie jedes Druckwerk findet auch «im Spiel» nicht die ungeteilte Zustimmung aller Leser. Man muss sich auch bewusst sein, dass «im Spiel» die unterschiedlichsten Zielgruppen anspricht, eben alle Menschen, die man beim Fußball antrifft. Vom Teenager bis zum AH-Spieler, vom Aktiven bis zum Ehrenamtlichen. Recht machen kann man es dabei nicht jedem. Der Blick über den Tellerrand hinaus war für mich aber immer ein wesentliches Merkmal von «im Spiel». Und diese Vielfalt von Themen im Land machte auch die verbandsübergreifende Arbeit an jeder einzelnen Ausgabe ganz besonders. Dieser Austausch bei der Themenfindung und bei der Erstellung des Magazins wird für mich immer eine schöne Erinnerung bleiben.
Vielleicht schon mit einer gewissen Vorahnung wünschte man uns beim DFB damals zum Start viel Durchhaltevermögen. Nun geht Südbaden ab 2012 mit einem neuen Verbandsblatt eigene Wege. Und das Magazin «im Spiel» lebt ebenfalls weiter, denn in Baden und Württemberg bleibt man «im Spiel» und führt das Projekt als gemeinsame Herausgeber fort.
Ich wünsche daher allen Lesern ein frohes Fest und dass sie auch zukünftig stets aktuell mit relevanten Inhalten aus den jeweiligen Verbandsgebieten versorgt werden.
Es grüßt
Euer Günter Salzmann
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Günter Salzmann begann seine Karriere als Fußballfunktionär 1977 im Bezirk Hochrhein als Bezirkspressewart. Dieses Amt übte der heute 67-jährige Lauchringer insgesamt 32 Jahre lang aus. Zwischen 2005 und 2010 war er zudem Pressewart und Vorsitzender des Medienausschusses beim SBFV und gehörte während dieser Zeit auch dem Verbandsvorstand an. Der Sportredakteur i.R. war dabei auch maßgeblich am Aufbau von «im Spiel» beteiligt. Beim SBFV-Verbandstag 2010 wurde Günter Salzmann zum Ehrenvorsitzenden der Verbandsmedienkommission ernannt.Günter Salzmann ist zudem Mitglied beim FC Tiengen 08, für den er einst selbst aktiv spielte und bei dem er auch viele Jahre im Vorstand tätig war.
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